• Celtic Circle


    Keltische Mythen und Legenden sind die Muse dieser Werke.
    Da das Keltentum kein Volk oder begrenztes geographisches Gebiet beschreibt, sondern vielmehr eine Ideologie vieler Völker, fand die Künstlerin hier allerlei Inspiration verschiedenster Art.

    Das Zusammentragen von Informationen zu keltischen Göttern und Mythen gestaltet sich als sehr schwierig, da die Kelten im Jetzt lebten und ihre Niederschriften sich auf Blätter erstreckten, welche auf einen Faden gereiht waren (siehe Ogham-Alphabet), und viele heutige "Experten" eigene Meinungen als Tatsachen darlegen. Desweiteren macht es auch durchaus Probleme, das viele Berichte der Römer, nach zeitgemäßer Betrachtung, wohl eher Propaganda-Zwecken dienten.

  • Arduinnas Dream

    70 x 70 cm, Leinwand, Pigment & Ei-Tempera, Firnis

    Arduinna (auch:Ardvinna,Ardbinna) war die keltische Gottheit (gallisch) des Waldes (bzw. der bewaldeten Berge; die Künstlerin stammt aus dem Siegerland) und Namensgeber der Ardennen.
    Man weiß so gut wie nichts über Arduinna, ausser dem Folgenden;
    Diese Weibliche Gottheit entspricht der römischen Diana, mit der sie auch etymologisch verwandt zu sein scheint. Dargestellt wurde sie als jugendliche Göttin im Jagdgewand, die mit Pfeil und Bogen bewaffnet auf einem Eber reitet.
    Eine Verehrung konnte im nordwestlichen Gallien und den gallo-germanischen Mischzonen im linksrheinischen Gebiet mehrfach nachgewiesen werden, nachdem sie schließlich nicht mehr nur an Naturheiligtümern, sondern auch nach römischem Vorbild in Form von Inschriften und bildlichen Darstellungen wahrgenommen wurde. So wurde 1859 a.D. bei Rodungsarbeiten an den Abhängen der Eifel, die ursprünglich als Teil der Ardennen verstanden wurden, ein der "Ardninna Dea" gewidmeter Inschriftenstein unbekannter Zeitstellung gefunden.
    Oftmals werden in keltischen Mythen in Landmarken wie Bergen, Seeen oder Ähnlichem, schlafende Gottheiten oder mythische Wesen gesehen.
    -Wikipedia-

  • Beltaine Firedance

    70 x 70 cm, Leinwand, Pigment & Ei-Tempera, Firnis

    "Beltaine"

    (Aussprache vom englischen ausgehend: BELL-tayne):

    Das keltische Fest des Vorabends des Monats Mai, welches am 30.April gefeiert wird. Es war zugleich die Feier des Sommeranfangs, als das Vieh aus seiner Winterbleibe herausgelassen wurde, um sich am frischen Grün des Frühlings zu weiden.
    Das Wort bedeutet "das Feuer des Bel", einer mit Belinus verwandten Gottheit. Bei diesem Fest wurden alle Feuer in den Häusern gelöscht und mit neuem Feuer, welches die Druiden (genauer gesagt "Priester", denn "Druiden" - Etymologisch von "DRU" und "WYDD", was "die von den Eichen wissen" bedeutet- war eher eine Bezeichnung für eine Kaste im Sinne der "intelektuellen Oberschicht", schloss also auch Ärzte, Musiker, Künstler, Richter und alle anderen Gelehrten mit ein -- Anm. des Grafikers) in dieser Nacht entzündeten, entfacht.
    - Zitat aus dem Lexikon der keltischen Mythologie von J. und C. Matthews -

    Riten damals wie heute:
    Über die zu Beltaine tatsächlich begangenen Riten ist wenig bekannt, u.A. weil aus vorchristlicher Zeit keine Quellen vorliegen. Mittelalterliche Quellen aus dem 10. Jahrhundert erwähnen u. a. Freudenfeuer auf dem Hill of Uisnech. Grosse Holzstapel wurden aufgeschichtet und in der Nacht zum 1. Mai entzündet. Dies diente nicht nur der Beleuchtung der Feierlichkeiten, ebenso wurden die Herden hindurchgetrieben, um sie rituell zu reinigen. Im Gegensatz zu Samhain ist Beltane ein fröhliches Fest, das im Zeichen der Liebe, der Fruchtbarkeit und des Wachstums steht. Die Beltanefeierlichkeiten zum Frühlingsbeginn zeigen einige Analogien zu heutigen Traditionen wie "Tanz in den Mai" oder das Osterfeuer. Auch der traditionelle Maibaum hat hier vermutlich seinen Ursprung: Die Kelten schmückten zu Beltane die Häuser und Ställe mit frischem Grün. Die Wahl der Maikönigin ist ein letzter Hauch von heidnischer Verehrung der Göttin, die dem Land Fruchtbarkeit schenkt.

    -Wikipedia-

  • Aislinge Oenguso

    60 x 60 cm, Leinwand, Pigment & Ei-Tempera, Firnis

    Aisling Oenguso - Oengus`Traumgesicht

    Aislinge Oenguso (Aussprache vom Englischen ausgehend: "Aislinge"="ASH-ling", "Oenguso" = Irische Form von "Angus", also vermutlich "ANG-gus") ist in der irischen Mythologie als Vorgeschichte von „Der Rinderraub von Cooley" in einem Manuskript aus dem 15. Jahrhundert erhalten.

    Oengus sieht im Traum eine wunderschöne Frau und kann seither nur mehr an sie denken.
    Mit Hilfe des Elfenkönigs und des Königspaars von Connacht kann er sie finden. Sie kommt aus einem Elfenhügel, heißt Cœr Ibormeith und ist die Tochter des Elfenfürsten. An einem einzigen Tag im Jahr - an Samhain (01. November), ist sie in der Gestalt eines Schwanes auf einem See zusammen mit 150 Gefährtinnen zu sehen.

    "Angus verwandelte sich ebenfalls in einen Schwan und gemeinsam umkreisten sie den See dreimal. Dabei sangen sie so liebliche und rührende Schlaflieder, das alle Wesen in der Umgebung drei Tage und drei Nächte lang schliefen. Dann kehrten sie in seinen Palast der Jenseits-Welt "Bruig na Boinne" zurück (New Grange, County Meath).

    Das Gedicht "Song of Wandering Aengus" von W.B.Yeats ist eine Nacherzählung dieser Legende." - Zitat aus dem Lexikon der keltischen Mythologie von J. und C. Matthews -

    Sie ließen sich in Menschengestalt nieder. Nur zu Samhain verwandeln sich beide jedes Mal wieder für einen Tag und eine Nacht in Schwäne.

  • In the Forest

    70 x 70 cm, Leinwand, Pigment & Ei-Tempera, Firnis

    Das Bild zeigt eine vitale, grüne Vielfalt an Lebewesen unterschiedlichster Form. Wälder und Haine waren den Kelten magische und heilige Orte voller Kraft und Unbekanntem.

  • Blodeuwedd

    65 x 75 cm, Leinwand, Pigment & Ei-Tempera, Firnis

    Blodeuwedd - die Blütenfrau

    "Blodeuwedd" (Aussprache vom Englischen ausgehend: bluh DIE weth; "th" wie bei "weather") - weibliche Sagengestalt der keltischen Mythologie aus Wales:

    Blodeuwedd ist die Blumen-Frau des Llew. Sie wurde von einem Magier aus Eichen- Ginster- und Mädesüßblüten erschaffen.
    Sie verliebte sich in einen vorbeiziehenden Jäger, Gronw Pebr, mit dem sie den Tod ihres Mannes plante. Llew wurde von einem Zauberbann geschützt, doch Blodeuwedd entlockte Llew dessen vorbestimmte Todesursache, dann stellte sie die entsprechenden Umstände her; Er kann nur durch einen Speer sterben, der über ein Jahr mit heiligen Zermonien hergestellt wird. Außerdem kann er nicht draußen oder drinnen sterben. Es benötigt einen Kessel an einem Fluß, mit Stroh überdacht und einem Ziegenbock neben dem Kessel. Nur wenn Llew mit einem Fuß auf dem Kesselrand und mit dem anderen auf dem Ziegenbock steht, kann der Speer ihn töten.
    Der Mordanschlag schlug fehl. Sie wurde dafür von Gwydion bestraft, der sie in eine Eule verwandelte - den nächtlichen Jagdvogel, den alle Tagesvögel meiden.
    Llew wollte Gronw auf die gleiche Weise töten, wie dieser ihn. Doch Gronw bittet ihn, eine steinerne Tafel zwischen sich und den Speer halten zu dürfen - und starb trotzdem:

    "Gronw hielt sich die Steintafel vor den Leib - doch der Speer drang durch den Stein und tötete ihn. Man sagt, die Tafel liege immer noch am Ufer des Flusses Cynvael in Ardudwy und das Loch, das Llews Speer in sie gebohrt habe, sei noch zu sehen."
    - Zitat aus "Frauen in Keltischen Mythen" von Moyra Caldecott -

    "Ihre Geschichte folgt einem bekannten Volksmotiv: dem der verräterischen Blumen-Braut. Diese Rolle teilt sie sowohl mit Blanaid als auch mit Guinevere." - Zitat aus dem Lexikon der keltischen Mythologie von J. und C. Matthews -

    Etymologie:
    Der anfängliche Name in der Sage lautet Blodeuedd, was auf die Mehrzahl von blodeuyn (kymr. für "Blüte") schließen lässt. Nach dem Fluch, den Gwydion über sie verhängte, wurde sie als Blodeuwedd bezeichnet. Dies ist die kymrische Bezeichnung für Eule. Wortwörtlich übersetzt bedeutet es "Blütengesicht", was bei der Eule auf die kreisförmig um die Augen angeordneten Gesichtsfeder bezogen ist. - Wikipedia -

  • Brighids Kiss

    50 x 70 cm, Leinwand, Pigment & Ei-Tempera, Firnis

    Brigid (auch Brighid oder Brig, schottisch Bride) ist in der keltischen Mythologie Irlands der Name einer irisch-schottischen Sagengestalt, die auf eine keltische Göttin zurückgeht. Ihr Heiligtum war in Kildare (Irland), wo ihr heiliges Feuer gehütet wurde.[1] Ihr walisischer Name lautet Ffraid; nach ihr ist auch die St. Brides Bay (walisisch Bae Sain Ffraid) im Westen von Pembrokeshire in Wales benannt.

    Etymologie und Mythologie
    Ihr Name wird als „Die Helle“, „Die Strahlende“ oder auch „Die Streiterin“ gedeutet und geht auf eine altkeltische Göttin namens Brigantia oder Brigindo, die Stammesgottheit der keltischen Briganten, zurück. Mit ihr verwandt ist auch die germanische Perchta und vielleicht die walisische Ceridwen. Einige Autoren spekulieren über eine (umstrittene) Identifikation Brigids mit Danu oder Anu.
    Brigid gilt in der Sage Die zweite Schlacht von Mag Tuired als Tochter des Dagda und Gattin des Bress, sowie als Mutter des Ruadan. Sie soll eine Personifikation der Dichtkunst und Beschützerin der Poeten gewesen sein und wurde in dreifacher Gestalt verehrt, weshalb manchmal von den „drei Brigids“ die Rede ist. Zusammen mit ihren beiden „Schwestern“ wird sie noch dazu als Schutzgöttin der Gesetzgeber, der Heilkunst, der Fruchtbarkeit und der Schmiede gesehen. Dabei ist die Aufteilung der unterschiedlichen Funktionen auf die drei wechselnd.
    Die Ebene Brega wurde ebenfalls nach ihr benannt. Brigid zu Ehren wurde in Irland das Fest Imbolc gefeiert, das später mit Lichtmess zusammenfiel.
    Manche Autoren vermuten, dass die Heilige Brigida von Kildare nicht existiert habe und eine Umwandlung (Euhemerisierung) der keltischen Göttin in eine christliche Heilige sei. Allerdings nimmt eine Wissenschaftlerin (Lisa M. Bitel, University of Kansas) eher an, dass die Göttin Brigid erfunden wurde, um Brigida von Kildare als heidnisch/nichtexistent zu denunzieren und Patrick von Irland eine starke Konkurrentin vom Halse zu schaffen.

    Imbolc
    Imbolc, das von der Nacht vom 1. auf den 2. Februar gefeiert wurde, war ein altes irisches Frühlingsfest. Es war ein Fest der Herden und der Fruchtbarkeit, wird jedoch, da es genau zwischen Wintersonnwende und Frühjahrs-Tagundnachtgleiche bei einer Sonnen-Deklination von 16 Grad liegt, auch für ein altes astrologisches Fest gehalten. Die Lichterprozessionen und Kräuterweihe zu Mariä Lichtmess gehen wohl ursprünglich auf altes Volksbrauchtum zurück.
    - Wikipedia -

  • Fflur

    65 x 75 cm, Leinwand, Pigment & Ei-Tempera, Firnis

    "Fflur"
    Fast alle Spuren der Legende von Fflur sind verloren gegangen. Ihr Name, der Blume bedeutet, bringt sie mit den anderen Blumenjungfrauen der britischen Mythologie - Blanaid, Guinevere, Blodeuwedd - in Zusammenhang.
    Nach der dürftigen Quelle der Triaden zu urteilen, liebte sie Caswallawn, wurde aber von Julius Cäsar entführt. Caswallawn reist bis nach Rom auf der Suche nach ihr - was darauf hinweist, das Fflur eines der vielen Gesichter der Sovereignty gewesen sein könnte.
    - Zitate aus dem "Lexikon der keltischen Mythologie" von J. und C. Matthews -